Ein Festival mit langer Historie. Das erste Konzert fand 1980 statt – das bedeutet fast vier Jahrzehnte Geschichte, in denen die Traunsteiner Sommerkonzerte (bis auf eine kurze Pause) Jahr für Jahr für einen kulturellen Höhepunkt in der Stadt und im weiten Umland sorgten. Die Traunsteiner Sommerkonzerte zählen zu den am längsten existierenden Kammermusikfestivals in Deutschland.

Das einwöchige Musikfest in der oberbayerischen Kleinstadt, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kulturmagneten Salzburg liegt, kann sich stets behaupten und auf eine konstante Hörerzahl bauen. Weit über Bayerns Grenzen hinaus sind die Traunsteiner Sommerkonzerte den Musikfreunden ein fester Begriff. Das Festival bürgt für ausgefallene Programme, für renommierte Interpreten (fast ausnahmslos Gewinner internationaler Wettbewerbe) und – nicht unwichtig – für moderate Eintrittspreise.



Ein Blick in den Link "Rückblicke" gibt Aufschluss darüber, wie viel Prominenz im Laufe der vielen Jahre in Traunstein schon aufgetreten ist und welch ausgefallene Komponisten bzw. welche Länder als Programmschwerpunkte ausgewählt worden sind.

Bei der Programmzusammenstellung lautet der Grundsatz: gern Gehörtes mit selten Gespieltem koppeln. Noch kürzer ausgedrückt: Bekanntes und Neues zusammenbringen, Klassik und Moderne verklammern. Diese Mischung hat sich bewährt, wird erwartet und macht jedes Jahr wieder neugierig. So können die Hörer neue Erfahrungen machen, ihre Kenntnisse erweitern und auch Ungewohntes schätzen lernen. Dieses Konzept hat Dorothee Ehrensberger, Gründerin und Leiterin des Festivals bis 2013, konsequent verfolgt, und es wird von ihrer Nachfolgerin Imke von Keisenberg beibehalten.

Eine enge Medienpartnerschaft besteht mit dem Bayerischen Rundfunk, der in jedem Jahr einzelne Konzerte aufnimmt. Einige davon werden in seiner Reihe "Festspielzeit" gesendet. Auch Deutschlandfunk Kultur Berlin sendet regelmäßig von den Traunsteiner Sommerkonzerten.